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Die Philippinen
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Die
Republik der Philippinen
(Republika ng Pilipinas,
englisch Republic of the
Philippines; der Name leitet
sich vom spanischen König
Philipp II. ab) liegt im
westlichen Pazifischen Ozean und
gehört zu Südostasien. Das
Südchinesische Meer trennt die
Inselgruppe von Vietnam im
Westen, die Celebessee von
Indonesien im Süden. Der
Archipel bildet den fünftgrößten
Inselstaat der Welt nach
Indonesien, Madagaskar,
Papua-Neuguinea und Japan.
Die
Philippinen bestehen aus 7.107
Inseln, von denen jedoch nur
etwa 2.000 bewohnt sind. Nur 11
Inseln haben eine Fläche von
mehr als 2.500 km², die größten
sind |
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Luzon, Mindanao, Samar, Negros,
Mindoro, Panay und Palawan; nur
1.000 sind größer als 1 km². Der
Archipel wird in drei
Inselgruppen unterteilt: Luzon
mit der Insel Luzon, die Visayas,
u. a. mit den Inseln Palawan,
Negros, Cebu, Leyte, Samar,
Masbate und Bohol und als dritte
Gruppe Mindanao, u. a. bestehend
aus der Insel Mindanao, Basilan
und dem Sulu-Archipel mit der
Insel Jolo. |
Im Kern sind die Inseln die
Spitzen über den Meeresspiegel
aufragender submariner
Gebirgsketten an der Grenze
zweier Kontinentalplatten, der
Philippinischen und der
Eurasischen. Großräumig gesehen
sind die Philippinen Teil des
Pazifischen Feuerrings mit
Erdbeben und Vulkanismus als
häufigen Begleiterscheinungen
dieser Lage an der
Plattengrenze. Es gibt derzeit
etwa 20 aktive Vulkane, von
denen der Pinatubo und der Mayon,
beide auf Luzon gelegen, in den
letzten Jahren besondere
Aktivität zeigten. Die höchste
Erhebung der Philippinen ist der
Mount Apo. Östlich der
Inselgruppe verläuft der
Philippinengraben, mit einer
Tiefe von bis zu 10.540 m einer
der größten Tiefseegräben der
Erde.
Das Klima der Philippinen wird
vor allem durch die Nähe zum
Meer geprägt, kein Ort ist
weiter als 200 km von der Küste
entfernt. Die Lage der Inseln in
den niederen tropischen Breiten
und der Einfluss der umgebenden
Meere bewirken eine über das
Jahr sehr ausgeglichene
Temperatur von rund 26° C mit
nur geringen Schwankungen. Die
meisten Niederschläge fallen im
Zusammenhang mit dem
Südwest-Monsun vor allem in der
Zeit von Mai bis November. An
der Westküste (Manila) bringt
der Nordost-Monsun nur geringe
Niederschläge, während an der
Ostküste (Davao) ganzjährlich
humides Klima herrscht. Wegen
der überwiegend in
Nord-Süd-Richtung verlaufenden
Gebirge fallen an der Westseite
der Inselgruppe deutlich weniger
Niederschläge als an der
Ostseite. Von August bis Oktober
ziehen häufig Taifune über die
Mitte und den Norden der
Philippinen. |
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